Samstag, 24. April 2010

Ich habe Wasser! Es kommt aus 24 m Tiefe. Noch ist es ganz trübe, aber das soll sich mit der Zeit ändern. Einen Elektroanschluss habe ich jetzt auch und der Wohnwagen steht nun auch dort.

Letzte Woche habe ich viele Meter Kabel gekauft, außerdem zwei Wasserschläuche - so kommt eins zum andern. Jetzt lege ich jedesmal gleich nach Ankunft die Kabel aus über 40 m. Dann kommt die Kiste mit meinen Lieblingsgartengeräten aus dem Auto ...

Nachdem ich schon vor ein paar Tagen angefangen habe, ein Stück Land umzugraben und von Wurzeln zu befreien, bin ich heute damit geworden. Jetzt kommt der nächste Schritt, das Durchharken und gründliche Entwurzeln.
Die Nachbarn (nette Leute, wirklich) begutachten alles mit großem Wohlwollen. Sie freuen sich offensichtlich, dass nach Jahren endlich etwas passiert. Mein Nachbar zur Linken zieht seinen Zaun neu, und fragte mich, ob er bei der Gelegenheit gleich das Gestrüpp bei mir direkt am Zaun und zwei alte Holunderbäume, die ziemlich erbärmlich aussehen, entfernen dürfe. Ich bin sehr erfreut darüber. Er entfernt jetzt gründlichst einen halben Meter Schneebeeren am Zaun entlang.

Das Hauptereignis heute aber war ein großes Feuer, bei dem wir all das alte und neuere Holz verbrannten, das mitten im Garten lag. Ich habe lange gezögert, aber bin nun sehr froh. Würstchen gab es natürlich auch.

Die letzen beiden Stunden werkelte ich alleine vor mich hin und wurde noch mit einem herrlichen Sonnenuntergang belohnt.

Dienstag, 16. März 2010

Vor einer Woche war ich wieder mal draußen, es war bitterkalt und der Boden fast überall gefroren.

Jetzt ist auch der Zaun vorne an der Straße fertig, das Tor lässt sich nur leider noch nicht ganz öffnen, weil ich erst noch Erde abtragen muss, die der Vorbesitzer dort aufgeschüttet hatte. Als nächstes kommt Elektrik aufs Grundstück und ich lasse einen Brunnen bohren.










Durch das verfilzte alte Gras haben sich Schneeglöckchen geschoben!

Samstag, 6. Februar 2010

Zugeschneit

Heute bin ich mit P. endlich mal wieder nach MGP gefahren. Ich ahnte zwar, dass da nicht viel zu machen wäre, aber ich wollte zu gerne mal sehen, welche Spuren auf dem Grundstück zu sehen wären. So sah es aus, als wir aus dem Auto stiegen:
Es war ganz unmöglich aufs Grundstück zu kommen, der Schnee türmte sich fast einen Meter hoch, alles Schnee, der vom Weg aufs Grundstück geräumt wurde.

Eigentlich hat die Kastanie eine schöne Form. Sie ist nur leider sehr von der Miniermotte befallen. Der Nachbar hofft, dass ich sie fälle.

So also sieht es jetzt hieraus. Der Schnee ist unberührt - soweit ich das von der Straße aus beurteilen konnte.
Da wir schon mal da waren, haben wir noch einen kleinen Abstecher zum Oder-Spree-Kanal gemacht. Er ist vollständig zugefroren, in der Mitte kann man noch die Fahrtrinne erahnen.


Samstag, 19. Dezember 2009


Da habe ich nun seit zwei Monaten ein eigenes Grundstück, aus dem mal ein Garten - mein Garten - werden soll. Noch ist es Wildnis: Unmengen von Schneebeeren, hohes Gras, einige Flächen voller hoher Brennnesseln.
Es ist schmal (22 m Straßenbreite) und lang. Das Schönste ist die Rückseite des Grundstücks: es geht - nur von einem Zaun getrennt - in Wiese über, auf der meistens Schafe weiden, manchmal ganz nah, manchmal sehe ich sie nur von weitem. Fast immer, wenn ich dort war, hörte ich am späten Nachmittag in der Ferne Kraniche trompeten. Ich werde dort, im hintersten Zipfel des Grundstücks einen Sitzplatz einrichten, unter der großen Ulme und mit Blick auf die Wiese und das Storchenrad.

Vorne, in der Nähe der Straße stehen zwei große ausladende Heckenrosen, die über und über voll mit roten Hagebutten sind. Immer, wenn ich daran vorbeigehe, fliegen Sperlinge auf, die sich
dort sicher vor den vielen Katzenkindern fühlen, die auch auf meinem Grundstück wohnen. Außerdem gibt es ein Pfirsich- oder Aprikosenbäumchen, mindestens drei Pflaumenbäume, dazu viele Schößlinge, zwei Apfelbäume, ein Birnbaum (ganz kleine Birnen), Eschenahorn, Flieder und eine Kastanie. Und immer wieder Schneebeeren.