Sonntag, 22. August 2010

Im Juli hat es deutlich zu wenig geregnet, dafür war der August extrem regenreich - bis auf die letzten Tage, in denen die Temperaturen wieder deutlich gestiegen sind. Das Gras steht schon wieder sehr hoch, mähen wird zu einer meiner Hauptaufgaben, zumindest im vorderen Bereich. Weiter hinten will ich ja einen Teil so nach und nach in eine reichhaltig blühende Wiese umwandeln.
Jetzt blüht endlich Cosmos sulfurea - eine wahre Wolke von Orangetönen. Sie gehört zu meinen liebsten einjährigen Sommerblumen.

Die Ernte geht weiter. Die Bohnen tragen viel, ich musste den Hocker nehmen, um auch an die oberen Bereiche zu gelangen. Leider haben die Kartoffeln fast alle Schorf und sind teilweise sehr klein - möglicherweise eine Folge des extrem trockenen Julis. Das Kraut ist auch bei fast allen späten Sorten schon sehr hinüber, da saßen erst die Katzen drin, dann drückte Starkregen alles auf eiden Boden. So ernte ich jetzt schon fleißig und wir haben regelmäßig kleine feine Kartöffelchen.


Tja und dann wären da noch die Kartoffelkäfer, von denen mein Nachbar behauptet, es gäbe sie dieses Jahr gar nicht.
Vielleicht sollte er sich eine neue Brille anschaffen?

Sonntag, 8. August 2010

Inzwischen sieht es schon etwas anders aus:
Ich habe eine kleine Gemüseecke, die mein ganzer Stolz ist und die ich nächstes Jahr um einige Quadratmeter vergrößern will.












Im Tomatenhaus (vielen, vielen Dank an den Spender) drängeln sich kräftige Tomaten und ein paar Chillipflanzen. Hier ein Bild direkt nach dem Aufbau.
Dort, wo vorher Schneebeeren waren, blüht jetzt immer etwas und ein kleiner Streifen mit Taglilien hat mich bis jetzt jedesmal begrüßt, wenn ich rausgekommen bin.

Von meiner kleinen Terasse aus (ja, sowas habe ich jetzt auch!) konnte ich sie gut sehen.








Die Wiese ist bis auf einen kleinen Rest einmal mit der Handsichel durchgemäht und einmal bin ich mit dem Rasenmäher drüber gegangen (ein Teil wird jetzt regelmäßig gemäht). Ich hoffe darauf, dass sie von Jahr zu Jahr artenreicher wird, ein bisschen helfe ich auch mit Samen nach.


Taurig bin ich über das Schicksal des alten Birnbaums, dessen Anblick mir schon beim ersten Mal so gut gefiel: Dieser Baum ist zur Hälfte Opfer eines Sturms geworden. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Rest auch umfällt und womöglich die große Ulme, die genau auf der Grenze zum Nachbarn zur Rechten steht, der Krähenschlafplatz wird.

Freitag, 21. Mai 2010



Es geht weiter: mit Kreuzhacke, Schere und manchmal auch Grabgabel habe ich jetzt damit angefangen, dem Schneebeerendickicht zu Leibe zu rücken.



Dabei bin ich erst einmal auf eine ehemalige Schuttgrube gestoßen. Es war am Anfang ganz harmlos: an einer Stelle schienen mir die vermaledeiten Schneebeeren besonders fest im Boden zu sitzen. Ich fand schließlich eine Metallwanne, unter der ich die Wurzel vermutete - aber weit gefehlt! Die Wurzeln saßen noch tiefer, nämlich unter einer Menge von Gerümpel aus Glas, Metall (Dosen von Fischkonserven!), usw. Das alles füllte die Blechwanne aus.

Samstag, 24. April 2010

Ich habe Wasser! Es kommt aus 24 m Tiefe. Noch ist es ganz trübe, aber das soll sich mit der Zeit ändern. Einen Elektroanschluss habe ich jetzt auch und der Wohnwagen steht nun auch dort.

Letzte Woche habe ich viele Meter Kabel gekauft, außerdem zwei Wasserschläuche - so kommt eins zum andern. Jetzt lege ich jedesmal gleich nach Ankunft die Kabel aus über 40 m. Dann kommt die Kiste mit meinen Lieblingsgartengeräten aus dem Auto ...

Nachdem ich schon vor ein paar Tagen angefangen habe, ein Stück Land umzugraben und von Wurzeln zu befreien, bin ich heute damit geworden. Jetzt kommt der nächste Schritt, das Durchharken und gründliche Entwurzeln.
Die Nachbarn (nette Leute, wirklich) begutachten alles mit großem Wohlwollen. Sie freuen sich offensichtlich, dass nach Jahren endlich etwas passiert. Mein Nachbar zur Linken zieht seinen Zaun neu, und fragte mich, ob er bei der Gelegenheit gleich das Gestrüpp bei mir direkt am Zaun und zwei alte Holunderbäume, die ziemlich erbärmlich aussehen, entfernen dürfe. Ich bin sehr erfreut darüber. Er entfernt jetzt gründlichst einen halben Meter Schneebeeren am Zaun entlang.

Das Hauptereignis heute aber war ein großes Feuer, bei dem wir all das alte und neuere Holz verbrannten, das mitten im Garten lag. Ich habe lange gezögert, aber bin nun sehr froh. Würstchen gab es natürlich auch.

Die letzen beiden Stunden werkelte ich alleine vor mich hin und wurde noch mit einem herrlichen Sonnenuntergang belohnt.

Dienstag, 16. März 2010

Vor einer Woche war ich wieder mal draußen, es war bitterkalt und der Boden fast überall gefroren.

Jetzt ist auch der Zaun vorne an der Straße fertig, das Tor lässt sich nur leider noch nicht ganz öffnen, weil ich erst noch Erde abtragen muss, die der Vorbesitzer dort aufgeschüttet hatte. Als nächstes kommt Elektrik aufs Grundstück und ich lasse einen Brunnen bohren.










Durch das verfilzte alte Gras haben sich Schneeglöckchen geschoben!

Samstag, 6. Februar 2010

Zugeschneit

Heute bin ich mit P. endlich mal wieder nach MGP gefahren. Ich ahnte zwar, dass da nicht viel zu machen wäre, aber ich wollte zu gerne mal sehen, welche Spuren auf dem Grundstück zu sehen wären. So sah es aus, als wir aus dem Auto stiegen:
Es war ganz unmöglich aufs Grundstück zu kommen, der Schnee türmte sich fast einen Meter hoch, alles Schnee, der vom Weg aufs Grundstück geräumt wurde.

Eigentlich hat die Kastanie eine schöne Form. Sie ist nur leider sehr von der Miniermotte befallen. Der Nachbar hofft, dass ich sie fälle.

So also sieht es jetzt hieraus. Der Schnee ist unberührt - soweit ich das von der Straße aus beurteilen konnte.
Da wir schon mal da waren, haben wir noch einen kleinen Abstecher zum Oder-Spree-Kanal gemacht. Er ist vollständig zugefroren, in der Mitte kann man noch die Fahrtrinne erahnen.